Lösungen · HR & People Analytics Mitarbeiterfeedback besser verstehen.
Verbinden Sie Bewertungen mit den Themen aus offenen Antworten und klären Sie vorab, welche Ergebnisse für welche Empfänger geeignet sind.
Warum nur eine Drei bei der Weiterempfehlung? Die Gründe stehen in den Freitexten.
Engagement-, Puls- und Exit-Befragungen liefern offene Antworten zu Hunderten. Bis Führungskräfte damit arbeiten können, liegen viel Handarbeit und Abstimmung dazwischen.
Ausgangslage: Kommentare, die niemand vollständig liest
Die Skalenwerte sind schnell ausgewertet. Die Freitexte gehen als lange Liste an HR oder werden nur stichprobenartig gelesen.
Mit deepsight: Alle Antworten statt Stichprobe
Die Themenanalyse ordnet die offenen Antworten Themen zu – nach Vorschlägen von deepsight oder nach Ihrem Kategoriensystem. Sie prüfen das Ergebnis am Original, statt Kommentar für Kommentar zu sortieren.
Zur ThemenanalyseAusgangslage: Namen in den Freitexten
Mitarbeitende nennen Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen oder Details zu sich selbst. Bevor Kommentare weitergehen, schwärzt jemand sie von Hand.
Mit deepsight: Angaben maskiert, bevor die Analysen laufen
Unsere eigene Anonymisierung arbeitet ohne Sprachmodell. Die Kategorie „Namen“ ist immer aktiv, weitere wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern wählen Sie. Ist die Übersetzung aktiv, wird vor der Maskierung übersetzt. Nicht jede Angabe wird erkannt – prüfen Sie Ergebnisse vor der Weitergabe.
Zur AnonymisierungAusgangslage: Jede Welle neu codiert
Ob jährliche Befragung oder Puls: Die Kategorien entstehen jedes Mal neu. Ob ein Thema seltener genannt oder nur anders codiert wurde, lässt sich kaum sagen.
Mit deepsight: Ihr Kategoriensystem in jeder Welle
Wenden Sie Ihr eigenes Codebook an, auch mit über- und untergeordneten Kategorien, etwa entlang Ihres Befragungsmodells. Anpassungen halten Sie als Themenversion fest.
Codebook anwendenAusgangslage: Offene Fragen vor dem Start
Betriebsrat und Datenschutz wollen wissen, wo die Antworten verarbeitet werden und was die KI damit macht. Ohne Unterlagen zieht sich die Abstimmung.
Mit deepsight: Unterlagen, die Sie vorlegen können
Die deepsight cloud läuft auf Microsoft Azure in der EU, auch die KI-Funktionen über Azure OpenAI; Microsoft verwendet Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen. Die Übersetzung über DeepL oder Google ist optional; welche Dienstleister beteiligt sind, zeigt die Dienstleisterübersicht. Sie erhalten sie mit AVV und TOMs auf Anfrage.
Zu den Unterlagen
Eine Bewertung und die Antwort dahinter
„Mein Team ist super, aber Entscheidungen von oben kommen spät und ohne Begründung bei uns an.“
Wählen Sie eine Kategorie, um die Textstelle zu sehen.
Themen aus offenen Antworten lassen sich neben Skalenwerten betrachten, etwa nach Bereich oder Standort. Welche Aufschlüsselungen sinnvoll und zulässig sind, klären Sie vor der Befragung.
- Mehrfachnennungen: Eine Antwort kann mehreren Themen zugeordnet sein – hier Zusammenarbeit im Team (positiv) und Kommunikation der Führung (negativ).
Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung.
Was Sie vorab festlegen
Diese Punkte entscheiden HR, Datenschutz und Arbeitnehmervertretung gemeinsam. Wir besprechen mit Ihnen, was davon in deepsight abgebildet wird und was Sie in Ihren Berichtsregeln festhalten.
- Empfänger
Wer erhält welche Ergebnisse: Geschäftsführung, HR, Führungskräfte, Teams?
- Mindestgröße
Ab wie vielen Antworten berichten Sie Ergebnisse für eine Gruppe?
- Wortlaut
Welche Antworten dürfen im Original weitergegeben werden, welche nur zusammengefasst?
- Beteiligung
Wie werden Betriebs- oder Personalrat einbezogen?
- Aufbewahrung
Wie lange bleiben Rohdaten und Ergebnisse gespeichert?
Was Sie mit Ihrer Mitarbeiterbefragung beantworten
- Welche Themen nennen Mitarbeitende mit niedriger Weiterempfehlung, welche die mit hoher?
- Welche Antworten stehen hinter einem auffälligen Wert in einem Bereich oder an einem Standort?
- Welche Themen sind seit der letzten Befragung neu, welche werden seltener genannt?
- Welche Gründe für ihren Weggang nennen ausscheidende Mitarbeitende?
- Was beschäftigt neue Mitarbeitende in den ersten Monaten?
- Wie äußern sich Mitarbeitende zu einer Veränderung, etwa einer neuen Arbeitszeitregelung oder Software?
- Welche Verbesserungsvorschläge kommen bereichsübergreifend immer wieder?
Gut zu wissen: Solche Fragen stellen Sie auch direkt dem Assistenten. Seine Antworten enthalten je nach Frage Diagramme und Originalantworten als Beleg.
Womit Sie starten
Meist mit dem Excel- oder CSV-Export Ihres Befragungstools: eine Zeile je befragter Person, offene Antworten, Skalenwerte und Merkmale in eigenen Spalten.
Sie werten Themen und Gruppen aus – nicht einzelne Mitarbeitende.
Vom Export bis zum Bericht für Führungskräfte
- Daten vorbereiten
Datei hochladen und im Studienkontext Fragestellung und interne Begriffe wie Bereichsnamen oder Abkürzungen hinterlegen. Leere und aussagelose Antworten wie „keine Angabe“ vorab aussortieren.
Datenqualität prüfen - Maskierung prüfen
Maskierte Antworten stichprobenartig lesen, vor allem auf indirekte Hinweise wie Funktion und Standort zusammen. Übersehene Stellen maskieren Sie von Hand, versioniert und rücknehmbar.
Anonymisierung - Themen am Original prüfen
Je Thema die Antworten im Wortlaut lesen, Zuordnungen korrigieren, Themen umbenennen, zusammenführen oder aufteilen.
Themen verfeinern - Gruppen vergleichen
Themen und Stimmung je Bereich, Standort oder Bewertungsstufe gegenüberstellen, auf Wunsch mit Signifikanzhinweisen.
Gruppenvergleich - Vor der Weitergabe prüfen
Zitate, Filter und kleine Gruppen mit Ihren Berichtsregeln abgleichen, dann als Dashboard, Report oder PowerPoint teilen.
Dashboards
Was HR und Führungskräfte bekommen
Gut zu wissen: Der Wellenvergleich ist in jedem bezahlten Paket enthalten – siehe Paketvergleich. Liegen Ergebnistabellen schon als Excel vor, erstellt die slide factory daraus Folien in Ihrer Vorlage, etwa für Gremien.
Führungskräfte erhalten Themen mit Belegen statt einer Liste ungeordneter Kommentare.
Worauf es bei Mitarbeiterfeedback ankommt
Merkmale sparsam wählen
Laden Sie nur die Merkmale hoch, die Sie für Vergleiche brauchen: Jedes weitere Merkmal teilt die Belegschaft in kleinere Gruppen.
Zitate bewusst auswählen
Wortwahl und Details können auf eine Person hindeuten, auch wenn Namen maskiert sind. Wählen Sie Zitate für Berichte gezielt aus oder fassen Sie Aussagen zusammen.
Unterschiede einordnen
Signifikanzhinweise zeigen, ob sich ein Bereich statistisch auffällig vom Rest der Befragten unterscheidet. Warum, zeigen sie nicht – wohl aber, wo sich ein Gespräch mit dem Team lohnt.
Seltene, ernste Hinweise
Ein Thema mit wenigen Nennungen kann wichtiger sein als das häufigste. Lesen Sie solche Antworten vollständig und legen Sie vorher fest, wie Sie mit Hinweisen auf schwerwiegende Vorfälle umgehen, etwa Belästigung.
Fragen zur Auswertung von Mitarbeiterbefragungen
deepsight arbeitet mit festen Basisgrenzen: Unter einer Basis von 10 Antworten werden Werte in Gruppenvergleich und Dashboards gekennzeichnet oder ausgeblendet, Signifikanzhinweise gibt es erst ab 30 Antworten je Gruppe. Diese Grenzen lassen sich nicht einstellen und sind ein statistischer Hinweis auf kleine Fallzahlen, keine Schutzregel: Zitate und Exporte bleiben lesbar. Welche Mindestgröße für Ihre Berichte gilt, legen Sie in Ihren Berichtsregeln fest und wenden sie vor der Weitergabe an.
Admins verwalten Nutzer und Rollen Ihrer Organisation. Rollen gelten für die gesamte Organisation, nicht je Projekt: Wer Zugang hat, sieht alle Projekte der Organisation. Sollen Bereiche einander nicht sehen, richten wir im Enterprise-Paket getrennte Organisationen ein. Support-Zugriff auf Ihre Inhalte gibt es nur mit befristeter Freigabe durch Ihren Admin. Die Anmeldung per SSO (OpenID Connect, getestet mit Microsoft Entra ID) ist im Enterprise-Paket enthalten; wir richten sie gemeinsam mit Ihrer IT ein, auf Wunsch verpflichtend.
Einzelne Ergebnisse geben Sie per Link frei, mit Empfängerliste, Passwort, Ablaufdatum und Widerruf. Gäste sehen sie nur lesend und brauchen keinen eigenen Account – geben Sie deshalb bewusst frei.
Für hochgeladene Datensätze legen Sie je Projekt oder für die Organisation eine Löschfrist fest. Vor der Löschung warnt deepsight per E-Mail, jede Löschung steht im Lösch-Protokoll. Auf Wunsch werden nur die Originaldaten gelöscht; Kennzahlen, Dashboards und Reports bleiben, auch die Zitate darin.
Für Antworten aus Befragungen in der deepsight cloud gilt die automatische Löschfrist derzeit noch nicht.
Lesen Sie die Antworten vollständig und nutzen Sie die Themen als Ordnung, nicht als Statistik. Für Vergleiche fassen Sie längere Zeiträume zusammen, etwa ein Halbjahr statt eines Monats. So stehen Anteile auf einer breiteren Basis, und Rückschlüsse auf Einzelne werden schwieriger.
Ja, mit Befragungen in der deepsight cloud, die wir im Rahmen der Einführung für Ihre Organisation freischalten. Den Teilnahme-Link verteilen Sie über Intranet oder E-Mail-Verteiler, Teilnehmende brauchen keinen Account; die Teilnahme ist derzeit auf Deutsch möglich. Eine KI-Nachfrage bei knappen Antworten ist optional und überspringbar; ihren Einsatz in Mitarbeiterbefragungen stimmen Sie am besten mit Ihrer Arbeitnehmervertretung ab.
Wichtig für diese Abstimmung: Die Auswertung direkt aus der Befragung und die KI-Nachfrage arbeiten ohne Anonymisierung. Maskierte Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie den Befragungsdatensatz zusätzlich als eigene Analyse mit Anonymisierung auswerten; sie zählt erneut zum Textkontingent.
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Wir klären mit Ihnen Auswertung, Empfänger und Datenschutz für Ihr Vorhaben.