Zum Inhalt springen

Lösungen · HR & People Analytics Mitarbeiterfeedback besser verstehen.

Verbinden Sie Bewertungen mit den Themen aus offenen Antworten und klären Sie vorab, welche Ergebnisse für welche Empfänger geeignet sind.

Typische Hürden

Warum nur eine Drei bei der Weiterempfehlung? Die Gründe stehen in den Freitexten.

Engagement-, Puls- und Exit-Befragungen liefern offene Antworten zu Hunderten. Bis Führungskräfte damit arbeiten können, liegen viel Handarbeit und Abstimmung dazwischen.

  1. Ausgangslage: Kommentare, die niemand vollständig liest

    Die Skalenwerte sind schnell ausgewertet. Die Freitexte gehen als lange Liste an HR oder werden nur stichprobenartig gelesen.

    Mit deepsight: Alle Antworten statt Stichprobe

    Die Themenanalyse ordnet die offenen Antworten Themen zu – nach Vorschlägen von deepsight oder nach Ihrem Kategoriensystem. Sie prüfen das Ergebnis am Original, statt Kommentar für Kommentar zu sortieren.

    Zur Themenanalyse
  2. Ausgangslage: Namen in den Freitexten

    Mitarbeitende nennen Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen oder Details zu sich selbst. Bevor Kommentare weitergehen, schwärzt jemand sie von Hand.

    Mit deepsight: Angaben maskiert, bevor die Analysen laufen

    Unsere eigene Anonymisierung arbeitet ohne Sprachmodell. Die Kategorie „Namen“ ist immer aktiv, weitere wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern wählen Sie. Ist die Übersetzung aktiv, wird vor der Maskierung übersetzt. Nicht jede Angabe wird erkannt – prüfen Sie Ergebnisse vor der Weitergabe.

    Zur Anonymisierung
  3. Ausgangslage: Jede Welle neu codiert

    Ob jährliche Befragung oder Puls: Die Kategorien entstehen jedes Mal neu. Ob ein Thema seltener genannt oder nur anders codiert wurde, lässt sich kaum sagen.

    Mit deepsight: Ihr Kategoriensystem in jeder Welle

    Wenden Sie Ihr eigenes Codebook an, auch mit über- und untergeordneten Kategorien, etwa entlang Ihres Befragungsmodells. Anpassungen halten Sie als Themenversion fest.

    Codebook anwenden
  4. Ausgangslage: Offene Fragen vor dem Start

    Betriebsrat und Datenschutz wollen wissen, wo die Antworten verarbeitet werden und was die KI damit macht. Ohne Unterlagen zieht sich die Abstimmung.

    Mit deepsight: Unterlagen, die Sie vorlegen können

    Die deepsight cloud läuft auf Microsoft Azure in der EU, auch die KI-Funktionen über Azure OpenAI; Microsoft verwendet Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen. Die Übersetzung über DeepL oder Google ist optional; welche Dienstleister beteiligt sind, zeigt die Dienstleisterübersicht. Sie erhalten sie mit AVV und TOMs auf Anfrage.

    Zu den Unterlagen
Beispiel: Mitarbeiterbefragung

Eine Bewertung und die Antwort dahinter

Offene Antwort · Was sollten wir ändern?
„Mein Team ist super, aber Entscheidungen von oben kommen spät und ohne Begründung bei uns an.“
Weiterempfehlung
3 von 5
Bereich
Produktion

Wählen Sie eine Kategorie, um die Textstelle zu sehen.

In der Auswertung

Themen aus offenen Antworten lassen sich neben Skalenwerten betrachten, etwa nach Bereich oder Standort. Welche Aufschlüsselungen sinnvoll und zulässig sind, klären Sie vor der Befragung.

  • Mehrfachnennungen: Eine Antwort kann mehreren Themen zugeordnet sein – hier Zusammenarbeit im Team (positiv) und Kommunikation der Führung (negativ).
Vor der Auswertung

Was Sie vorab festlegen

Diese Punkte entscheiden HR, Datenschutz und Arbeitnehmervertretung gemeinsam. Wir besprechen mit Ihnen, was davon in deepsight abgebildet wird und was Sie in Ihren Berichtsregeln festhalten.

  1. Empfänger

    Wer erhält welche Ergebnisse: Geschäftsführung, HR, Führungskräfte, Teams?

  2. Mindestgröße

    Ab wie vielen Antworten berichten Sie Ergebnisse für eine Gruppe?

  3. Wortlaut

    Welche Antworten dürfen im Original weitergegeben werden, welche nur zusammengefasst?

  4. Beteiligung

    Wie werden Betriebs- oder Personalrat einbezogen?

  5. Aufbewahrung

    Wie lange bleiben Rohdaten und Ergebnisse gespeichert?

Fragestellungen

Was Sie mit Ihrer Mitarbeiterbefragung beantworten

  • Welche Themen nennen Mitarbeitende mit niedriger Weiterempfehlung, welche die mit hoher?
  • Welche Antworten stehen hinter einem auffälligen Wert in einem Bereich oder an einem Standort?
  • Welche Themen sind seit der letzten Befragung neu, welche werden seltener genannt?
  • Welche Gründe für ihren Weggang nennen ausscheidende Mitarbeitende?
  • Was beschäftigt neue Mitarbeitende in den ersten Monaten?
  • Wie äußern sich Mitarbeitende zu einer Veränderung, etwa einer neuen Arbeitszeitregelung oder Software?
  • Welche Verbesserungsvorschläge kommen bereichsübergreifend immer wieder?

Gut zu wissen: Solche Fragen stellen Sie auch direkt dem Assistenten. Seine Antworten enthalten je nach Frage Diagramme und Originalantworten als Beleg.

Daten und Quellen

Womit Sie starten

Meist mit dem Excel- oder CSV-Export Ihres Befragungstools: eine Zeile je befragter Person, offene Antworten, Skalenwerte und Merkmale in eigenen Spalten.

MitarbeiterbefragungenSkalenfragen etwa zu Zufriedenheit, Führung oder Weiterempfehlung, offene Fragen wie „Was sollten wir ändern?“ und Merkmale wie Bereich oder Standort.
PulsbefragungenKurze, wiederkehrende Befragungen mit wenigen offenen Fragen, oft monatlich oder quartalsweise.
Exit- und Onboarding-BefragungenGründe für einen Weggang oder Eindrücke aus den ersten Wochen, oft laufend erhoben und mit wenigen Antworten je Monat.
Fremdsprachige AntwortenFür Belegschaften in mehreren Ländern: Eine integrierte Übersetzung (KI-gestützt, wahlweise auch DeepL oder Google) unterstützt die Auswertung. Ist die Übersetzung aktiv, wird vor der Maskierung übersetzt.Zur Übersetzung

Sie werten Themen und Gruppen aus – nicht einzelne Mitarbeitende.

Ablauf

Vom Export bis zum Bericht für Führungskräfte

  1. Daten vorbereiten

    Datei hochladen und im Studienkontext Fragestellung und interne Begriffe wie Bereichsnamen oder Abkürzungen hinterlegen. Leere und aussagelose Antworten wie „keine Angabe“ vorab aussortieren.

    Datenqualität prüfen
  2. Maskierung prüfen

    Maskierte Antworten stichprobenartig lesen, vor allem auf indirekte Hinweise wie Funktion und Standort zusammen. Übersehene Stellen maskieren Sie von Hand, versioniert und rücknehmbar.

    Anonymisierung
  3. Themen am Original prüfen

    Je Thema die Antworten im Wortlaut lesen, Zuordnungen korrigieren, Themen umbenennen, zusammenführen oder aufteilen.

    Themen verfeinern
  4. Gruppen vergleichen

    Themen und Stimmung je Bereich, Standort oder Bewertungsstufe gegenüberstellen, auf Wunsch mit Signifikanzhinweisen.

    Gruppenvergleich
  5. Vor der Weitergabe prüfen

    Zitate, Filter und kleine Gruppen mit Ihren Berichtsregeln abgleichen, dann als Dashboard, Report oder PowerPoint teilen.

    Dashboards
Ergebnisse

Was HR und Führungskräfte bekommen

Themen je Bereich mit BelegenAnteil der ausgewerteten Antworten und Stimmung je Thema, nach Bereich oder Standort nebeneinander und mit den Antworten im Wortlaut; Mehrfachnennungen möglich; was die Datenqualitätsprüfung aussortiert, zählt nicht zur Basis.
Ergebnisse je EmpfängerkreisFür Geschäftsführung, HR oder einzelne Bereiche stellen Sie Befunde als Dashboard oder Report zusammen. Reports teilen Sie per Link, Empfänger brauchen keinen eigenen Account.Zum Reporting
Verlauf über BefragungenFolgewellen und Pulsbefragungen führen Sie als Zeitreihe weiter und gleichen die Themen über die Wellen ab.
Daten für Ihr HR-ReportingAntworten mit ihren Themen als Excel oder CSV, Diagramme und Zitate als PowerPoint.

Gut zu wissen: Der Wellenvergleich ist in jedem bezahlten Paket enthalten – siehe Paketvergleich. Liegen Ergebnistabellen schon als Excel vor, erstellt die slide factory daraus Folien in Ihrer Vorlage, etwa für Gremien.

Führungskräfte erhalten Themen mit Belegen statt einer Liste ungeordneter Kommentare.

Methodik

Worauf es bei Mitarbeiterfeedback ankommt

Merkmale sparsam wählen

Laden Sie nur die Merkmale hoch, die Sie für Vergleiche brauchen: Jedes weitere Merkmal teilt die Belegschaft in kleinere Gruppen.

Zitate bewusst auswählen

Wortwahl und Details können auf eine Person hindeuten, auch wenn Namen maskiert sind. Wählen Sie Zitate für Berichte gezielt aus oder fassen Sie Aussagen zusammen.

Unterschiede einordnen

Signifikanzhinweise zeigen, ob sich ein Bereich statistisch auffällig vom Rest der Befragten unterscheidet. Warum, zeigen sie nicht – wohl aber, wo sich ein Gespräch mit dem Team lohnt.

Seltene, ernste Hinweise

Ein Thema mit wenigen Nennungen kann wichtiger sein als das häufigste. Lesen Sie solche Antworten vollständig und legen Sie vorher fest, wie Sie mit Hinweisen auf schwerwiegende Vorfälle umgehen, etwa Belästigung.

Häufige Fragen

Fragen zur Auswertung von Mitarbeiterbefragungen